Kleines Logo – hoher Anspruch!

Kleines Logo – hoher Anspruch!

logo generationenfreundlich türSeit dem 12. April 2012 ziert ein kleines Logo unsere Eingangstür. Klein, aber auch fein! Besagt dieses Zeichen doch, dass wir uns in besonderer Weise Gedanken gemacht haben, unterschiedlichsten Generationen den Einkauf bei uns zu erleichtern.

Doch Überlegungen allein reichten nicht aus. Wir haben uns freiwillig eine Zertifizierungsverfahren unterzogen, um die Kriterien für dieses Siegel von unabhängiger Stelle prüfen zu lassen.

So standen eines Tages unvermittelt Frau Eksen vom Einzelhandelsverband und ein Kollege an der Kasse und outeten sich als Testkäufer. Nach diesem ersten Teil des Prüfungsverfahren wurden umfangreiche Checklisten gezückt und der gesamte Laden genau unter die Lupe genommen. Das begann mit der Prüfung der Parkplätze, ging über eine Kontrolle der Kassenbons (“Sind diese auch klar aufgebaut und gut lesbar?”) und endet noch lange nicht mit dem Maßnehmen an der Eingangstür (tauglich für Kinderwagen, Rollstuhl und Rollator?).

Im Endergebnis kamen wir auf 95 von 100 möglichen Punkten. Anreiz für die nächste Prüfung? Ja, man soll sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, sondern muss sich alle drei Jahre das Zertifikat neu erwerben.

Wo hat es bei uns gehakt? Abzüge gab es zum Beispiel, weil wir keinen Behindertenparkplatz gesondert ausgewiesen haben. Dies war jedoch eine bewusste Entscheidung, da wir die Parkboxen bewusst deutlich über dem Minimum ausgelegt haben. Somit sind also fast alle Plätze behindertengerecht. Darum könne wir damit leben, nicht die volle Punktzahl bekommen zu haben.

Dennoch: Es tut gut, mal bewusst jemanden von außen, sozusagen mit anderen Augen, auf das Geschäft blicken zu lassen. Somit werden wir uns der Zertifizierung mit Sicherheit wieder stellen.

Infos: Aktion Generationenfreundliche Einkaufen – hier ein Auszug von der Homepage der Aktion:

Was heißt generationenfreundlich?
Trägt ein Geschäft das Qualitätszeichen, dann kann der Kunde sich darauf verlassen:

  • dass er dort sicher und bequem einkaufen kann,
  • dass der Zugang zum Geschäft barrierearm ist,
  • dass das Geschäft gut ausgeleuchtet ist, image
  • dass mögliche Gefahrenstellen ausreichend markiert sind,
  • dass er rutschfeste Böden vorfindet,
  • dass die Gänge breit und nicht verstellt sind,
  • dass die Preise und alle Auszeichnungen gut lesbar sind.
  • dass Beratung und Ausschilderung von hinreichender Qualität sind,
  • dass er dort eine Sitzgelegenheit zum Ausruhen vorfindet,

Wer Vorbildhaftes für den Verbraucher leistet, soll dies auch öffentlich dokumentieren können. Dies verschafft ihm einen Wettbewerbsvorsprung, mit dem er sich im Markt positionieren kann. Er kann mit höherer Kundenzufriedenheit, längerer Verweildauer und stärkerer Kundenbindung rechnen.

 

Gefreut hat es uns, dass die Teilnahme an der Aktion so Beachtung fand. Jetzt hat der Behindertenbeirat der Stadt Emsdetten bei uns sein neues Merkblatt “Barrierefreies Einkaufen – wie geht das?” der Presse vorgestellt.

 

 Foto ev behindertenbeirat

Man sieht’s, unsere Ladentür können 5 Erwachsene quasi gleichzeitig passieren…

(Foto: Emsdettener Volkszeitung – Spellmeyer)

Ein guter Anlass anhand dieser Checkliste mal wieder alles zu überprüfen.

Infos:

Behindertenbeirat – Homepage der Stadt Emsdetten

 

 

Thomas

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